BlogSupportKontakt Demo Anfordern
Intershop Blog
Your hot spot for insights in technology and market trends of digital sales.
Take it from here if digital commerce is your mission, too.
Digitale Unternehmenskultur im B2B aufbauen 7 Tipps für die perfekte digitale Kultur in einem B2B-Unternehmen

Die Schaffung einer digitalen Kultur ist für viele B2B-Unternehmen eine Herausforderung. Vor allem bei der derzeitigen Knappheit auf dem Arbeitsmarkt. Es ist schwierig, gute Leute zu gewinnen und Mitarbeiter mit technischem Wissen zu halten.

Der Markt verändert sich, und B2B-Unternehmen müssen sich mit ihm verändern, wenn sie weiter wachsen wollen. Veränderung bedeutet auch: Schaffung einer digitalen Kultur. Wie geht das? Die B2B Expert Group hat 9 Tipps. Herbert Pesch (Direktor der B2B-Digitalagentur Evident) und Roelof Swiers (Intershop) sind gemeinsam Vorsitzende der der Initiative. Für dieses Thema trafen sie ERIKS Digital. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Amsterdam, dem Herzen der Technologiebranche. Trotz der großen Anzahl von Mitbewerbern findet ERIKS Digital weiterhin Wege, um Spitzentalente anzuziehen und eine erfolgreiche Arbeitskultur zu schaffen. Wie erstellen Sie sie? Adriaan van der Heijden (Recruiter bei ERIKS Digital) und Marieke Hermans (Digital Director) geben eine Reihe von Tipps. 

kultur

Gute Leute sind rar

Die Schaffung einer digitalen Kultur ist eine Herausforderung, insbesondere angesichts des derzeitigen Mangels auf dem Arbeitsmarkt. Es ist schwierig, gute Leute zu gewinnen und Leute mit technischem Wissen zu halten. Doch als B2B-Organisation müssen Sie nicht verzweifeln.

Tipp 1: Stellen Sie Mitarbeiter mit einer digitalen Denkweise ein

Indem Sie Menschen mit einer digitalen Denkweise anziehen, bewirken Sie einen Wandel in der Unternehmenskultur. Aber wie finden Sie diese Leute?

Adriaan van der Heijden, Recruiter bei ERIKS Digital: "Für die Menschen wird es immer wichtiger, welche Werte das Unternehmen hat. Es ist nicht so sehr das, was man tut, sondern vor allem, wie man es tut, was das Employer Branding stärkt. Sie können diese 'Werte und Motivationen' demonstrieren, indem Sie zum Beispiel einen Blog starten.

Außerdem: Seien Sie proaktiv und gehen Sie gezielt auf die Menschen zu, die Sie wollen. Wenn Sie einem Bewerber eine Nachricht zukommen lassen, ist es wichtig, sich von anderen Anwerbern zu unterscheiden, indem Sie die Nachricht so persönlich wie möglich gestalten, zum Beispiel indem Sie auf die Talente oder Hobbys des Bewerbers eingehen.

Massenkommunikation funktioniert nicht mehr, persönliche Kommunikation schon. Eine Anzeige auf LinkedIn kann funktionieren, aber die Erfolgschancen sind größer, wenn Sie zu Veranstaltungen gehen, bei denen das gewünschte Talent auch da sein wird. Und vergessen Sie nicht Ihr eigenes Netzwerk: Vielleicht kennen gute Mitarbeiter auch Leute, die für Ihre Firma arbeiten wollen".

Hier sind alle Erkenntnisse der B2B Expert Group gebündelt verfügbar.

Tipp 2: Vorstellungsgespräche im neuen Stil

Wenn Ihr idealer Kandidat zum Vorstellungsgespräch erscheint, geben Sie sofort eine Rückmeldung. Auf diese Weise lernt man sich gegenseitig besser kennen. Lassen Sie den Kandidaten wissen, was die wichtigsten Werte der Firma sind, und seien Sie realistisch in Bezug auf die Stelle. Die Zeit, in der die Kandidaten nur ein Vorstellungsgespräch mit dem Manager hatten, liegt hinter uns. Deshalb führen wir auch Peer-to-Peer-Interviews durch, damit sich der Kandidat ein besseres Bild vom Team machen kann und umgekehrt.

Tipp 3: Arbeit am Engagement

Wenn Sie möchten, dass sich Ihre Mitarbeiter mit Ihrer Firma verbunden fühlen, haben wir folgende Tipps: Stellen Sie sicher, dass ein neuer Kollege oder eine neue Kollegin einen Ansprechpartner aus einer anderen Abteilung bekommt, so dass schnell gelernt werden kann, wie die Firma praktisch und sozial funktioniert.

Begrüßen Sie den neuen Kollegen/die neue Kollegin und sorgen Sie dafür, dass er/sie sich so schnell wie möglich in der Firma zu Hause fühlt. Gesellschaftliche Veranstaltungen wie meet-ups und Partys sind wichtig für das richtige Arbeitsklima. Am Arbeitsplatz sollte man sich wohl fühlen. Ob Ihr Ansatz funktioniert, können Sie untersuchen, indem Sie das Mitarbeiterengagement regelmäßig messen.

Tipp 4: Diversität

"Ich bin überzeugt, dass einer der Gründe für unseren Erfolg darin liegt, dass wir ein stimmiges Team gefunden haben. Es umfasst nicht weniger als 25 Nationalitäten und Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund. Vielfalt ist wichtig, denn sie gibt Energie und neue Perspektiven. Ich glaube, dass diverse Teams bessere Ergebnisse erzielen können, weil es die Gesellschaft besser widerspiegelt", sagt Marieke Hermans, Digital Director von ERIKS Digital.

Tipp 5: Kontinuierliches Feedback

Kontinuierliches Feedback und offene Kommunikation sind wichtig. Organisieren Sie 1 zu 1 Erfolgskontrollen: Was lief gut / was könnte verbessert werden? Was erwartet der Mitarbeiter vom Manager? Legen Sie vierteljährliche Ziele fest, die auf die Ziele der Organisation abgestimmt sind. Schließlich: Wenn ein Arbeitnehmer aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet, führen Sie ein Austrittsgespräch. Menschen, die gehen, sind oft die ehrlichsten und können wertvolle Rückmeldungen geben.

Tipp 8: Machen Sie die Stelle interessant

Je reifer die Position inhaltlich ist, desto mehr Menschen können Sie mit Ihrer Organisation in Verbindung bringen. Sorgen Sie auch dafür, dass gute Leute in ihrer Funktion wachsen oder leicht in eine andere Rolle wechseln können. Gehen Sie auf individuelle Wünsche ein und bieten Sie Kurse, Training und Coaching an - zum Beispiel durch Online-Lernplattformen (wie Udemy und Goodhabitz). Ermutigen Sie die Mitarbeiter zur Teilnahme an Konferenzen (auch im Ausland) und organisieren Sie Firmen-Brainshares: Treffen zu Themen, die für die Organisation wichtig sind.

Tipp 7: agil arbeiten

Agiles Arbeiten passt in eine digitale Kultur. Sie können schnell (Teil-)Projekte liefern und gemeinsam mit Ihrem Kunden erstellen. Das Anpassen des Projekts und das Ändern der Richtung kann so einfacher passieren als wenn Sie mit traditionellen Projektmethoden arbeiten. Da kontinuierlich Feedback gegeben wird, ist der Output von besserer Qualität. Dies stellt sicher, dass das Team motiviert bleibt und die Kosten für Nacharbeiten reduziert werden können.

Haben Sie weitere Tipps?

Werden Sie Teil unserer LinkedIn-Gruppe!