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B2B-Commerce-Plattformen sind keine Insellösungen. Vielmehr sind sie eingebettet in eine Vielzahl von internen und externen Systemen. Die nahtlose Integration von B2B-Commerce-Lösungen ist deshalb einer der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten.

So ist es kaum verwunderlich, wenn Roland Berger in einer Studie zur Digitalisierung im Großhandel feststellt, dass die größte Herausforderung darin besteht, die verschiedenen internen und externen Lösungen zu einem integrierten System zu kombinieren und End-2-End-Prozesse über Systemgrenzen hinweg zu etablieren.

Dynamische Anpassung an die digitale Transformation von Märkten, Kunden und Partnern

Die voranschreitende Digitalisierung endet nicht an Unternehmensgrenzen, und ein Großhändler ist eingebunden in die unterschiedlichen Netzwerke seiner verschiedenen Handelspartner. Dabei sind diese Netzwerke selten statisch und neue Märkte, neue Absatzkanäle oder Produkte bedeuten neue Lieferanten, Kunden oder Partner. Will ein Großhändler erfolgreich sein, muss er jeden Handelspartner schnell und einfach in seine bestehende B2B-Commerce-Lösung integrieren können.

Viele dieser Partner verfügen zwar über die notwendigen EDI-Schnittstellen, um Daten auszutauschen, aber eine Fülle an unterschiedlichen Datenformaten und voneinander abweichende Prozesse machen die Kommunikation mit verschiedenen Akteuren oft sehr umständlich.

Großhändler sollten sich daher damit auseinandersetzen, welche Schnittstellentechnologien und Datenformate sie bereitstellen möchten, und welche Standards in ihrer Branche und für ihre Kunden
relevant sind. Sie sollten auch klären, ob kundenspezifische Schnittstellen und Formate unterstützt werden sollen. Gerade hier kann sich ein erheblicher Aufwand verstecken, wenn die unterschiedlichen Schnittstellen der Partner im operativen Geschäft betreut werden müssen. Ein Outsourcen dieser Leistungen kann daher durchaus sinnvoll sein.

Erfahren Sie über Vorteile der Digitalisierung im Großhandel!

Vorteile einer digitalen B2B-Integration

Der wesentliche Vorteil einer digitalen B2B-Integration besteht darin, dass manuelle Prozesse durch elektronische ersetzt werden, um durch die Automatisierung von Abläufen mehr Effizienz, Genauigkeit und Kostenvorteile zu erzielen. Entscheidende Kostenvorteile werden allerdings erst mit einer durchgängigen Gestaltung aller Prozesse und Datenflüsse über System- und Unternehmensgrenzen hinweg realisiert.

Aufträge etwa lassen sich durch einen automatisierten Prozess beim Empfang und der Verarbeitung von Bestellungen schneller und präziser abwickeln. So steigt die Kundenzufriedenheit durch kürzere Durchlaufzeiten und die Effizienz wird optimiert. Ebenso können Großhändler durch die elektronische Anbindung von Lieferanten transparentere Lieferprozesse, eine Automatisierung von Lager- oder Distributionszentren und eine Optimierung der Bestandskontrolle erreichen, was letztlich das Betriebskapital erhöht und die Kosten senkt.

B2B-Commerce-Lösungen als zentrale Schnittstelle für sämtliche Prozesse

B2B-Commerce-Lösungen können einen wesentlichen Beitrag leisten, um Prozesse und die Integration einfacher auf bestehende Infrastrukturen, interne Abläufe und Datenformate abzustimmen. So schaffen diese Lösungen durch Omnichannel-Order-Management-Funktionalitäten oder durch EDI-B2B-Integrations-Plattformen die technischen Voraussetzungen für integrierte End-2-End-Prozesse.

Dazu gehören etwa Sell-Side-E-Procurement-Prozesse über OCI oder EDI, die Orchestrierung und Konsolidierung von Aufträgen und Beständen über verteilte Standorte und Lieferanten oder die Integration von Prozessen und Daten über Systemgrenzen hinweg. Dadurch werden B2B-Commerce-Lösungen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, wenn es darum geht, neue digitale Handlungsfelder für den Großhandel zu erschließen.

 

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