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3 Tipps für einen erfolgreichen Black Friday in B2B-Unternehmen

Am Black Friday, Cyber Monday oder Single's Day stürmen Tausende von Verbrauchern die großen Einkaufszentren oder gehen auf eine virtuelle Einkaufstour. Doch wie relevant sind diese Ereignisse für Geschäftskunden? Und wie können Großhändler und Hersteller  Black Friday & Co. nutzen, um selbst mehr Umsatz zu machen?

Black Friday, Cyber Monday und Single's Day im B2B?

Der Black Friday ist der Freitag nach Thanksgiving, einem Feiertag in den USA. Er gilt dank der massiven Rabatte und Aktionen im Einzelhandel als Auftakt zum Weihnachtsgeschäft - mittlerweile auch in vielen weiteren Industrienationen.

Der Cyber Monday versteht sich als Antwort der E-Commerce-Händler auf den Black Friday, und findet am Montag nach Thanksgiving statt.

Der Singles' Day stammt aus China und ist ein Shopping-Feiertag, der jedes Jahr am 11. November ("Double 11") stattfindet. Er wurde ursprünglich als Antwort auf den umsatzstarken Valentinstag eingeführt, um das Single-Leben zu feiern.

Übrigens: Der Black Friday ist im Vergleich zum Singles' Day vergleichsweise unbedeutend, da an diesem Feiertag mehr Geld umgesetzt wird als am Black Friday und Cyber Monday in den USA zusammen. 2019 wurden am Singles’ Day innerhalb 24 Stunden bereits Waren im Wert von über 38 Milliarden Dollar umgesetzt.

Sind Black Friday, Cyber Monday und Single's Day für B2B-Unternehmen relevant? Aus Unternehmenssicht vielleicht nicht, aber aus der Kundenbrille schon! Erfolgreiche B2B-Firmen haben erkannt, dass das Anlehnen an B2C-Gewohnheiten auch für sie mehr Umsatz und Kundenzufriedenheit bedeutet.

Wie wäre es, wenn Sie in diesem Jahr eine entsprechende Initiative planen? Hier finden Sie ein paar Anregungen, mit denen Großhändler und Hersteller einen Versuch starten und Erkenntnisse sammeln können.

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1. Die richtigen Rabatte für B2B-Kunden


Geschäftskunden sind selbst auch Verbraucher und warten privat vielleicht schon auf das perfekte Schnäppchen. Nutzen Sie diese Erwartunghaltung und bieten Produkte oder Dienstleistungen zum Sonderpreis an! Moderne B2B-Commerce Plattformen unterstützen Händler mit genau der richtigen Rabattkampagne.

Beim Black Friday geht es nicht um die Einführung einer neuen Produktlinie. Mit Rabatten sind die Kunden verleitet, mehr Geld auszugeben als ursprünglich geplant oder neue Produktvarianten auszuprobieren. Mit einer hohen Qualität der Produkte und einem reibungslosen Service wächst so auch die Markenbindung im B2B.

Sind Sie ein Großhändler? Schauen Sie sich an, was im Vorjahr die Bestseller waren. Bündeln Sie die beliebtesten Warenkörbe und erstellen Sie daraus Ihre Black-Friday-Kampagne! Es wird sich herumsprechen, und mit etwas Glück werden Sie nicht nur hohe Umsätze verzeichnen, sondern auch einige Neukunden gewinnen können.

Haben Sie Ihre Kunden schon in Segmente aufgeteilt? Wenn Sie ja, nutzen Sie deren Präferenzen, um personalisierte Rabatte zu erstellen, die ihren Bedürfnissen genau entsprechen.

blog-line-break-04Marco M., E-Commerce-Leiter eines Großhändlers für Büromaterial hat damit gute Erfahrungen gemacht:
"Wir konnten mit einer Reaktivierungskampagne zum Black Friday ruhende Kundenbeziehungen wieder neu beleben. Dazu haben wir dem Kundensegment, was nur einmal im letzten halben Jahr bestellt hat, per Post einen personalisierten Coupon geschickt. Dieser QR-Code war auf einer dedizierten Landingpage einlösbar, auf der die beliebtesten Artikel vergleichbarer Kundensegmente zum Sonderpreis abrufbar waren."

 

2. Als B2B-Unternehmen zum Black Friday richtig kommunizieren

Wie das Beispiel von eben darlegt, müssen Sie Ihre Kunden über die Black-Friday Aktion informieren! Nutzen Sie zur Auswahl des passenden Kommunikationskanals alle Daten, die Sie über Ihre Kunden haben, und wählen Sie anschließend für jede Zielgruppe genau den Kanal (oder einen nahtlosen Kanalmix), über den Sie sie am besten erreichen. Hier sind einige Ideen:

Persönliche E-Mails

Je persönlicher Sie Ihre Empfänger ansprechen, desto höher ist die Conversion Rate. Haben Sie noch keine Erfahrung mit persönlichen E-Mails gesammelt? Beginnen Sie damit, ein Foto des Absenders in die Fußzeile der E-Mail einzubetten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Benutzer doppelt so häufig auf eine E-Mail reagieren, wenn sie sich von einer realen Person angesprochen gefühlt haben.

Newsletter
Allgemeine Newsletter sind das Gegenteil von personalisierter E-Mail-Kommunikation, aber im B2B-Umfeld bewährt. Da sich Ihre Kunden für den Erhalt entschieden haben, ist ein grundlegendes Interesse an Ihren Angeboten zu erwarten.

Versenden Sie eine Sonderausgabe, und fügen Sie ein ansprechendes Banner ein, welches Ihre Black-Friday-Kampagne ankündigt. Rabatte und Promotion Codes schreiben Sie aber besser in den Textbereich, denn hier lassen sie sich besser kopieren. Noch einfacher: Bereiten Sie einen Link zum Shop vor, der die Nutzer gleich auf Ihre Black-Friday-Angebote lenkt.

Social Media

Verbraucher, aber auch Geschäftkunden können von Social Media profitieren. Social Media ist für B2B-Firmen oft Unternehmenskommunikation, aber Ihr Marketing kann im Rahmen einer Black-Friday-Kampagne auch Angebote, Bundles und Special Deals ankündigen.

Veröffentlichen Sie ansprechende Bilder der von Ihnen angebotenen Produkte, Dienstleistungen oder Bundles. Für physische Güter eignen sich am besten bildzentrierte Plattformen wie Instagram und Pinterest. Nutzen Sie jede Plattform entsprechend der Präferenzen der Benutzer. Machen Sie eine Facebook Live Session oder leiten Sie Follower von Twitter auf Ihren Blog, wo die Vorbereitungen für den Black Friday in einer kleinen Serie von Artikeln oder Videos dokumentiert werden. Und vergessen Sie nicht Instagram Stories, die eine tolle Möglichkeit sind, Ihr Publikum interaktiv zu begeistern!

Aktives Social-Media-Management ist eine gute Möglichkeit, Ihre Markenbekanntheit zu erhöhen und Kampagnen zu fördern- Auch im B2B, und nicht nur zum Black Friday.

Bezahlte Werbung

Ihre Kunden stellen sich darauf ein, ein Extra-Budget für Black Friday Deals freizugeben - und das können Sie auch! Beispielsweise lassen sich für ein kleines Budget passgenaue Anzeigen auf LinkedIn schalten. Ihre B2B-Entscheider sind mit großer Sicherheit dort vertreten. Damit Ihre Investition im Rahmen bleibt, können Sie als Zielgruppe der Anzeigenkampagne ausschließlich Ihren Kundenstamm konfigurieren und ein genaues Tages- und Gesamtbudget festlegen.

blog-line-break-01B2B-Unternehmen können den Black Friday auch nutzen, um ihr Marken-Image zu verbessern. Thomas I., Vertriebler bei einer Video-App zur B2B Sales-Unterstützung hat einen Tipp:
"Wir bieten zum Black Friday keine Rabatte oder Sonderaktionen, sondern fahren eine Nachhaltigkeitskampagne. Für jeden Neukunden pflanzen wir einen Baum, und darüber reden die Menschen natürlich gern!"

 

3. Bringen Sie zum "Cyber Weekend" (Black Friday bis Cyber Monday) Ihre B2B-Website auf den neuesten Stand


Genau wie bei Ihrem Ladengeschäft müssen Sie Ihre digitalen Vertriebskanäle optimieren und für einen vorübergehenden Anstieg des Traffics vorbereiten. Wenn Ihre Website zusammenbricht, gehen nicht nur temporäre Einnahmen verloren - das Vertrauen, das Kunden Ihrer Marke entgegenbringen, wird ebenso beschädigt.

Kunden haben zwar gute Deals in Aussicht, aber gute Einkaufserfahrungen können einen höheren Preis rechtfertigen. Prüfen Sie, ob Ihre Webseite auch mobil schnell und stabil läuft. Eine Progressive Web App (PWA) sieht für Ihre Kunden beispielsweise aus wie eine App, nutzt aber die gleiche fundierte technologische Basis wie Ihr "klassischer" Online-Shop. Weitere Vorteile einer PWA: Neue Kunden finden Ihre Produkte direkt von Suchmaschinen, und es muß nichts installiert werden.

Fragen Sie Ihren Dienstleister oder Softwarehersteller nach einem technischen Check-Up, wenn Sie eine Black-Friday-Kampagne planen. Mit Lasttests können Sie herausfinden, ob das System in der Lage ist, Traffic-Spitzen am Black Friday und Cyber Monday zu bewältigen. So ein Feature-Stresstest sollte folgende E-Commerce-Szenarien abdecken:

  • Durchsuchen des Katalogs
  • einfache Suche
  • Durchsuchen der Produktliste
  • Laden der Produktdetailansicht
  • Filtern von Suchergebnissen
  • Berechnungen des Warenkorbs
  • Logins
  • Auswahl des Zahlungsweges
  • Promotion-Handling
  • Checkout- oder Freigabe-Workflows

Single's Day, Black Friday, Cyber Monday - alle B2C-lastigen Shopping-Feiertage können durch die Gewohnheiten der Benutzer auch in B2B-Unternehmen die Online-Einnahmen steigern. Alles was Sie brauchen ist eine Strategie, eine robuste Website mit hoch performanter Commerce-Funktionalität und etwas Mut, neue Wege zu gehen. Wir beraten Sie gern!